Gewaltpräventionstraining beim SV Fellbach
Psychisch auffällige Person randaliert … griff an der Stadtbahnhaltestelle Dobelstraße eine arglose 32-jährige Frau an. Er nahm sie in den Schwitzkasten und riss sie zu Boden. Zeugen griffen ein und hielten den Mann fest.
Junge in Waiblingen in Hinterhof gezerrt … Der Junge habe laut um Hilfe geschrien und machte so zwei Frauen in einem Haus auf sich aufmerksam…
Frau wird in der S-Bahn bedrängt Eine Zeugin passt genau auf, was vor ihren Augen abläuft. Und hilft dem Opfer beim Gang zur Polizei.
Einmal im Monat findet freitagabends ein Training mit aktuellen Themen aus der Gewaltprävention statt. Am 06.02.26 ging es um die Frage:
Was würdest Du tun, wenn Du Zeuge eines solchen Vorfalls werden würdest?
Anhand aktueller Presseberichte wurde besprochen, welches der beste Weg wäre hier zu helfen, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen. . Diese Fragen regten zu intensiver Reflexion und offenem Austausch an. Wir erkannten unterschiedliche Einschätzungen und lernten andere Alternativen kennen, an die wir bisher gar nicht gedacht hatten.
Es ging aber auch um die Frage, wie man mit dem einsetzenden Stress umgehen kann. Was traut man sich selbst zu und wie viel Risiko für die eigene Unversehrtheit ist man bereit einzugehen?
Und schließlich wurde es praktisch: Wir probierten aus, wie schwierig es tatsächlich ist, eine randalierende Person festzuhalten. Schnell merkten wir, dass das nicht nur körperlich anstrengend ist, sondern auch Konzentration und Übersicht erfordert – schließlich gilt es gleichzeitig, Anweisungen zu geben und zu deeskalieren.
Vielen Dank für das engagierte mitmachen aller Teilnehmenden und natürlich auch an die Sportkameradinnen und Sportkameraden, die als Aggressoren herhalten mussten.
Peter Kollmannthaler

